3. September 2009, Volker
Um gleich allen Spekulationen ein Ende zu bereiten, Myanmar ist ein Land in Asien, welches an Thailand, China und Indien grenzt und ist keine geheimnisvolle Inselgruppe im Pazifik.
Einige meiner Reisekollegen die eher an Full Moon Party und Techno Musik interessiert sind, haben sich offensichtlich noch nie genauer mit der politischen Landkarte außerhalb der südostasiatischen Cocktail-Zone auseinander gesetzt.
Myanmar, das ehemalige Burma, ein Land das abseits von Globalisierung und westlichem Einflüssen einige Überraschungen für seine Besucher bereit hält. Auch mich hat es schwer beeindruckt.
Näheres dazu gibt’s hier.
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26. August 2009, Volker
Sie zählen zu den neuen Weltwundern, die Tempel von Angkor in Kambodscha und sind Reiseziel Nummer Eins im Land. Für die Computerspiel Generation bedeutet es auf den Spuren von Lara Croft aus Thomb Raider zu sein und auch sonst gibt’s viel interessantes zu entdecken. Hier mehr davon….
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3. August 2009, Volker
Es gibt Tage im Leben eines Backpackers die gemütlich am Strand verbracht werden, an denen man herumspaziert um die Besonderheiten eines Landes zu erkunden und Land und Leute kennen zu lernen, oder auch einfach nur eine schöne Zeit mit den Reisegefähten verbringt. Es gibt aber auch Tage an denen man seine Weiterreise organisiert und von einem Ort zum anderen unterwegs ist. So wie kürzlich von Koh Kong in Kambodscha nach Bangkok (Thailand).
Los ging es am Vormittag indem mich ein Motorrad-Taxi von meiner Unterkunft abholte und zum Reiseveranstalter bei dem ich für die Fahrt angefragt hab brachte. Nach kurzem Fahrer- und Motorradwechsel geht es überhaupt mal zur Bushaltestelle. Dort wartet ein großer Reisebus der mich zur Kambodschanisch-Thailändischen Grenze bringt. Das Passieren der Grenze ist hier nur zu Fuß möglich, daher marschiere ich mit meinen zwei Rucksäcken das Stück bis mich auf der Thai-Seite ein Minibus aufgabelt und zur nächsten größeren Straßenkreuzung mitnimmt. Ein anderer Minibus der dort wartet nimmt mich in die nächst größere Stadt ‘Trad’ mit, wo ich zum sechsten mal an diesem Tag das Fahrzeug welchsle und mich endlich nach Bangkok bringt. Die Prozedur beim umsteigen ist immer die selbe: versuche dein großes Gepäck im maßlos überfüllten Kofferraum (oder ähnliches) unterzubringen; quetsche dich in den vollbesetzten Bus und finde einen Sitzplatz zwischen anderem Gepäck und Leuten und lass dein Handgepäck - in meinem fall mein kleiner Laptop *grins* - nicht los. Da beginnen meist die Gespräche mit den Sitznachbarn: wohin gehst du? woher kommst du? Und vorallem gibts dann wieder jemanden mit dem man gemeinsam darüber lästern kann wie unorganisiert die Busgesellschaft nicht ist und wieviel Geld die kassiert haben. Verbindende Dinge also.
Den Busfahrer hab ich dazu gebracht hab, dass er mich im Stadtteil Banglamphu aussteigen läßt und so konnte ich um 22 Uhr abends endlich zu Fuß losziehen um mir ein Hotel zu suchen. Beim neunten Versuch war dann auch endlich ein Zimmer zum fairen Preis verhandelt und ich kann wieder zum gemütlicheren Teil übergehen und mir was leckeres aus der reichhaltigen Thai-Küche genehmigen. Ach, ich liebe reisen!
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14. Juli 2009, Volker
Ich bin jetzt eigentlich schon wieder fast eine Woche in Thailand, im Backpacker Paradies Nummer Eins, genauer gesagt in Bangkok und für alle die wieder mal was lesen und sehen wollen, gibts hier endlich den Vietnam Bericht >>>
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30. Juni 2009, Volker
Während ich mich mittlerweile nach Vietnam begeben hab, wurde es langsam Zeit euch mehr von meinem China-Aufenthalt zu erzählen. Ihr findet auch Bilder dazu unter dem entsprechenden Menüpunkt ‘Reise-Bericht’ - ‘China’ (links) oder ihr kickt einfach hier ›››.
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24. Juni 2009, Volker
Jeder der schon mal in Länder gereist ist, deren Wohlstand nicht gerade an der Anzahl der Neuwagen in der Garage oder echter Markenkleider im Schrank erkennbar ist, hat das sicher schon mal erlebt: Du steigst aus den Bus aus oder spazierst auf der Straße und ein aufdringlicher Verkäufer läuft dir nach und will dir irgend welchen Krimskrams wie z.B. ‘Fake’-Uhren andrehen.
Eine meiner Lieblingsmethoden diese Leute loszuwerden wie folgt: Wenn wieder mal so jemand mit “Hello Sir. Buy watch. Rolex!” auf mich zukam, hab ich ihn gleich mit der selben Energie zurück angesprochen: “No, No!. Wo chi su!”. Was auf chinesisch soviel heißt wie “Nein, ich bin Vegetarier”. Das stimmt zwar nicht, aber da das der einzige ganze Satz auf Chinesisch ist, den ich richig sprechen kann, verwende ich ihn zu jeder sich ergebenden Gelegenheit. Die Reaktion des Gegenübers ist dann immer sehr interessant. Verwirrt oder verstört dampfen die dann meist ab. Spätestens wenn man vier mal wiederholt auf sie einredet.
Mein Tip also: Lerne einen beliebigen, möglichst nicht zum Thema Einkaufen passenden Satz in der Landessprache (wichtig ist dabei die richtige Betonung, um nicht als ganz blauäugiger Tourist dazustehen) und wirf damit herum als ob es das selbverständlichste der Welt wäre.
Probiers einfach mal aus. Viel Spaß dabei!
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25. Mai 2009, Volker
“Nihao, do you speak english?”. Sie laechelt freundlich und starrt mich nur mit grossen augen an, bis dann doch ein “Nihao” (heisst soviel wie `guten tag`) zurueckkommt. Ob sie deutsch spricht brauch ich wohl kaum zu fragen. “Ticket to Tianamen Dong” versuche ich ihr verstaendlich zu machen. Sie laechelt weiter freudlich hinter ihrer glasscheibe des ubahn-schalters hervor und erwiedert irgend etwas auf chinesisch und deutet mit ihren fingern irgendwas von zwei an. Ich halte ihr einfach mal einen 10-yuan-geldschein entgegen und warte was passiert. Sie schiebt mir ein paar wechselgeldscheine und eine kleine plastikkarte mit chinesischen symbolen durchs fenster und wendet sich sogleich an den naechsten typen, der sich inzwischen ungeduldig neben mich gedraengt, und durch einen kraeftigen, geraeuschvollen zug durch die nase hinauf, bei mir unbeliebt gemacht hat. In wasserfallartiger geschwindigkeit legt er los mit ihr zu reden, worauf ich voellig verpluefft ueber dieses benehmen empoert zur seite springe und nun ihn mit grossen augen anstarre.
Waehrend ich mich in die menschenmasse einreihe, in der ich wie ein riese herausrage, sehe ich wie zwei etwas schuechterne maedchen kichernd am rand stehen und versuchen mit ihrem handy ein foto von mir zu machen. durch meinen strengen blick, den ich offensichtlich immer noch aufgesetzt habe, ertappt, bricht ploetzlich verlegenheit bei den beiden aus, dem ich nur noch mit uebertriebenem andeuten, doch gerne ein foto machen zu koennen, abhilfe schaffen versuche. das ergebnis jedoch wieder nur grosses mich anstarren als ob ich das achte weltwunder waere. offensichtlich angezogen von der szene die sich abspielt, ergreifen gleich mehrere die gelegenheit ein foto von und mit mir zu machen. besonders beliebt, ist wenn alle am foto die hand in die hoehe haltend das v-zeichen (peace-zeichen) machen - ich natuerlich auch.
nachdem jeder zufrieden mit seinen bildern ist - soviele, es wuerde warscheinlich fuer deren ganze verwandtschaft reichen - loest sich die szene nach freundlichem, beidseitigen zunicken und zulaecheln wieder auf. was fuer eine voelkerverstaendigung.
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19. Mai 2009, Volker
Ich hab es nun nach langen vorbereitungen endlich geschafft: ich bin abgeflogen. Die wohnung aufgelassen, das auto verkauft, meine sachen in kartons verpackt eingestellt und mit mit 14kg bin ich nun am rücken unterwegs 
Noch bevor es so richtig losgeht, gibts einen kurzen aufenthalt in London um Bernie, James und baby Lucian zu treffen. auch gleichzeitig ein test ob bei meinen vorbereitungen für die reise auch nichts vergessen wurde. und der sprung ins kalte wasser ist dann nicht ganz so erfrischend 
mehr news gibts dann in Peking..
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6. Mai 2009, Volker
mit dem beenden meines dienstverhältnisses beim großen tiroler kristall-hersteller, habe ich nicht nur einen job aufgegeben, auch meinen wohnsitz im heiligen land und so gings zurück zu meinen oberösterreichischen wurzeln. die anfänglich ungeliebte wahlheimat mit den hohen bergen und den seltsam sprechenden menschen schien mir zu beginn sehr fremd und oft sehr unverständlich. nicht nur des dialektes wegen.
mir fehlten die ausgelassenen parties am wochenende; die ausgedehnten treffen zum sonntagsbrunch, die schlussendlich den ganzen tag beanspruchen; die spontanen after-work-biere zu denen man vom büro direkt in die kneipe reinfällt; und kaum jemand der meine leidenschaft für rockige gitarren klänge teilte und vielleicht noch der meinung war Marilyn Manson sei ein großer künstler. dafür ging mir das dauernde gequatsche über die berge und die damit verbundenen stories über sportliche herausforderungen irgendwann auf den keks. die freizeitbeschäftigung nummer eins: im allgemeinen bergsport. mountainbiken, bergsteigen bzw. trekking, skitouren unternehmen, nicht zu vergessen snowboarden und klettern waren angesagt, zumindest solange es das wetter ermöglichte.
erst wie es ums abschiednehmen ging von meinen freunden und kollegen die ich in den fast fünf jahren kennen gelernt habe, wurde mir so richtig bewusst wie sehr ich alles jedoch in der zwischenzeit ins herz geschlossen oder lieb gewonnen hatte und wie schwer mir der abschied eigentlich fällt. von manchen städten sagt man ja, du weinst zwei mal - wenn du kommst und wenn du gehst - vielleicht ist es mit Tirol ähnlich… man muss nur genau hinschaun und sich darauf einlassen.
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11. März 2009, Volker
Innsbruck. langsam wirds ernst. noch sechs wochen zu arbeiten, noch acht wochen bis zur abreise und die liste der zu erledigenden aufgaben bzw. dinge die ich in der verbleibenden zeit noch machen will scheint endlos lang. ein grund mehr den selbstauferlegten perfektionismus beiseite zu schieben um wieder einen punkt auf meiner offenen todo-liste abzuhaken und den online reiseblog zu eröffnen - also ‘ozapft is!!’
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